Die Faschingswoche der Gruppe Dietsch

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Den Auftakt hat am Rosenmontag eine große, lustige und einlagenreiche Party gemacht. Wir haben getanzt, geschwitzt und viel gelacht.

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Mit dem Stadtbus sind wir nach Dörfles ins Sportland gefahren. Die Kinder (und auch wir Betreuer :-)) hatten riesengroßen Spaß!

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Beim Bowlen und Pizzaessen verging der Tag wie im Fluge. Ein Besuch im Rofu Kinderland, der mit einem Spielzeugeinkauf für die Gruppe endete, rundete den Tag ab.

 

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Die restlichen Tage verbrachten wir mit gemeinsamen basteln, spielen, unterhalten und essen. Einige Ergebnisse schmücken jetzt unseren Gruppenraum.

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Ein Tag in der Mauritiusschule – eine Praktikantin berichtet

Schon früh um dreiviertel acht werde ich halb umgerannt, da mir die erste Schülerin freudestrahlend entgegenläuft und ruft: „Lauraaa!“. Spätestens jetzt gehe ich mit einem dicken Grinser in Richtung Klassenzimmer der Berufsschulstufe. Bis acht Uhr berichten mir dann alle, was am Wochenende wieder los gewesen war und was sie Tolles gemacht haben.

Dann heißt es alle Schüler einzusammeln, denn jetzt beginnt der Unterricht. Als erstes steht „Lesegruppe“ auf dem Stundenplan. Wir bilden einen Sitzkreis und gestalten zusammen eine Bildergeschichte, die anschließend im Heft aufgeschrieben wird. Hier unterstütze ich die Schüler und helfe, wo es nötig ist.

In den nächsten zwei Stunden steht dann das „geliebte“ Fach Mathematik an. Ich muss also meine Motivationskünste unter Beweis stellen und mit vollem Einsatz die Freude von Mathematik herüber bringen. Heute geht es ums Messen und Wiegen – an verschiedenen Stationen müssen die Schüler Aufgaben erledigen.

Um 10.15 Uhr gibt es dann erst einmal eine Pause und alle gehen in den Hof, auch ich, als Pausenaufsicht. 20 Minuten lang können sie dann Fußball spielen, schaukeln oder einfach in der Sonne ihr Brot genießen. Anschließend geht es wieder in die Klassenzimmer zur Teepause. Danach geht es weiter mit dem Unterricht.

In verschiedenen Projekten wie Werken, Zeichnen, Kochen, Bügeln, Kunst oder Mobilitätstraining begleite ich die Schüler und bin stets eine Ansprechpartnerin für Probleme oder Kummer.

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Um circa 12.30 Uhr ruhe ich mich dann eine halbe Stunde aus und genieße die Pause.

Erwartungsvoll, was mich heute in der Tagesstättengruppe erwartet, gehe ich dann in meine Gruppe. Ob ich heute wohl wieder einen Hund, eine Oma oder einen Verletzten spiele? Mir wird schon den Flur entlang gewunken, die Türe aufgehalten und ich höre ein Kind rufen: „Laulaaa, Laulaa!“. In der Gruppe werde ich dann auch von den anderen herzlichst begrüßt, sodass es fast unmöglich ist, nicht zu lachen.

Als dann alle pünktlich um 13.00 Uhr aus der Schule kommen, mache ich mich gleich ans Tischdecken und Essenverteilen. Beim gemütlichen Mittagstisch wird dann besprochen, wie der Schultag verlaufen ist und was für heute Nachmittag auf dem Programm steht.

Hierbei können die Kinder den Tag selbst mitgestalten und äußern, ob sie zum Beispiel in der Gruppe spielen wollen, in den Garten gehen möchten, mit dem Bus in die Stadt fahren oder auch zum Einkaufen gehen möchten. Auch ich kann selbst Ideen mit einbringen und meiner Kreativität in Angeboten freien Lauf lassen.
Bis 15.30 Uhr kann dann mit den Kindern gespielt und gelacht werden. Egal ob beim Kickerspielen, bei Brettspielen oder beim Kuscheln in der Hängematte oder auf dem Sofa, in der Gruppe ist immer was los.

 

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Film ab: Die Mauritiusschule stellt sich vor